Klangoptimierung


HiFi and audio are much more complex disciplines than most people, including many engineers, think. But it is still science, mixed with a little bit of art. It surely is not voodoo!
(Werner Ogiers, unabhängiger Fachjournalist bei TNT Audio Magazine)


Der Klang eines Audio-Übertragungssystems wird von vielen technischen Parametern bestimmt. Je mehr dieser Parameter man erkannt und technologisch in den Griff bekommen hat, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das hörbare Ergebnis nicht vom Zufall bestimmt ist.
Ein gutes System zur Schallübertragung ist daran zu erkennen, dass von dem System nichts hörbar ist, so paradox dies auch klingen mag.

Das adressierte Problem


Nahezu jeder am sozialen Leben in der zivilisierten Welt teilnehmende Mensch ist tagtäglich mit elektroakustischer Schallübertragung in der einen oder anderen Form konfrontiert.
Ob im heimischen Wohnzimmer, im Kfz, in öffentlichen Gebäuden, Bahnhöfen, Flughäfen, in Geschäften, bei Veranstaltungen, Konzerten, Kongressen, Vorträgen, in Stadien, Festzelten, unter freiem Himmel, in Theatern, Kinos, Gaststätten, Diskotheken, usw. - die Schallübertragung ist geprägt von einer Vielzahl signalverfälschender Einflüsse (z.B. die akustischen Eigenschaften des Hörraumes, unangepasstes Equipment wie Lautsprecher, Verstärker, Kabel usw. sowie Umgebungsgeräusche). Die Qualität der Übertragung wird dadurch subjektiv unangenehm verfälscht, in manchen Fällen sogar bis zur Unverständlichkeit verzerrt.

Prinzipiell ist jeder Ort problematisch bezüglich qualitativ hochwertiger bzw. unverfälschter Schallübertragung, wenn er nicht speziell für die Übertragung von Tonsignalen entworfen und ausgestaltet wurde oder wenn klangverändernde Elemente - z.B. auch Zuhörer - Einfluss ausüben.
Die negativen Einflüsse auf das akustische Ergebnis sind enorm vielfältig und unterscheiden sich z.T. je nach Anwendungsbereich.

Das menschliche Ohr ist ein hochempfindliches Messinstrument. Es besitzt ein enormes Auflösungsvermögen. Wäre etwa das Auge ähnlich präzise, könnten wir eine Zeitung auf dem Mond lesen. Dazu würde schon das Licht einer Kerze ausreichen.

Der Raumakustik wird meist wohl bei der Aufnahme (z.B. im Tonstudio) besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Bei der Wiedergabe wird jedoch meist von einem idealen Wiedergaberaum - d.h. ohne klangbeeinflussende Eigenschaften - ausgegangen. Dies ist in den allermeisten Fällen eine fatale Vernachlässigung und resultiert in wesentlichen Abweichungen zwischen dem originalen und dem tatsächlich hörbaren Signal.

Die Komponenten zur Audio-Übertragung sind oft nicht auf den zu beschallenden Raum oder nicht ausreichend aufeinander abgestimmt.
Häufig sind z.B. die Anschlusswerte (Ein-/Ausgangs-Pegel, -Impedanzen, etc.) der eingesetzten Komponenten inkompatibel oder die Leistung ist für das Raumvolumen oder Umgebungsgeräuschniveau nicht ausreichend.
Dies resultiert meist darin, dass Komponenten außerhalb ihrer zulässigen Spezifikation betrieben werden. Übersteuerte Eingänge (z.B. von Verstärkern oder Lautsprecher-Boxen) und zu hohe Verstärkungen (z.T. durch Pegel- und Impedanz-Inkompatibilitäten) führen zu deutlich wahrnehmbaren Signalverfälschungen.

Jeder hat sich wohl schon im Rahmen einer Veranstaltung mit Grauen von der Bühne und den dort Vortragenden - nicht der Qualität des Vortrags oder des Inhalts wegen, sondern ob des unangenehmen Klangs - abgewandt.

Die wesentliche Ursache für schlechten Klang - und damit das effektivste und effizienteste Optimierungspotential - lässt sich meist nicht problemlos und eindeutig identifizieren.
Messtechnische Untersuchungen von Inkompatibilitäten bzw. Defiziten einzelner Komponenten sind nur mit Aufwand und Fachwissen zu bewerkstelligen.
Eine einzelne Schwachstelle in der Übertragungskette reicht auf Grund der "Serienschaltung" und der damit Verbundenen Fehlerfortpflanzung aus, um das gesamte System so schlecht klingen zu lassen wie die schlechteste eingesetzte Komponente.
Selbst hohe Investitionen zur Klangverbesserung (z.B. in qualitativ hochwertige Lautsprecher) garantieren daher nicht immer ein zufrieden stellendes Ergebnis.

Zahlreiche Forschungsarbeiten haben sich bereits der Vielzahl von Faktoren, die die Qualität des Hörens beeinflussen, angenommen. Zu den daraus resultierenden Erkenntnissen gehören z.B. der logarithmische Verlauf der Lautstärkenwahrnehmung, die Überdeckung leiser Geräusche durch lautere Informationen, Bereiche der Richtungswahrnehmung (z.B. Haas-Effekt) und viele andere mehr. All diese Faktoren beeinflussen einerseits die Klangqualität, andrerseits aber auch unser Wohlbefinden. Es wurde z.B. festgestellt, dass Schallwiedergabe sowohl in sehr halligen als auch in extrem bedämpften Räumen als unangenehm empfunden werden und sogar zu psychosomatischen Problemen wie Kopfschmerz, Schwindel usw. führen kann.
Auch aus der täglichen Erfahrung wissen wir, dass es Beschallungsanlagen gibt (z.B. manche Hintergrundmusikanlagen in Restaurants), die trotz geringer Lautstärke nach kurzer Zeit als lästig und störend empfunden werden, ohne dass eine qualitative Aussage über den Grund gemacht werden kann. Im Gegensatz dazu gibt es Anlagen, die trotz größerer Lautstärke als angenehm und keinesfalls störend empfunden werden. Ursachen dafür sind zumeist in der Vielzahl psychoakustischer Faktoren zu suchen, die das Hören zum positiven oder negativen Erlebnis machen.

Unser Lösungsangebot


Wir analysieren Systeme zur Audio-Übertragung und identifizieren signalverfälschende Einflüsse einzelner Komponenten mit dem Ziel, das Übertragungsverhalten des gesamten Systems nachhaltig zu optimieren.

Wir bedienen uns dabei moderner technologischer Komponenten und wissenschaftlichen Erkenntnissen, vernachlässigen darüber jedoch nicht den künstlerischen oder ästhetischen Anspruch insesondere bei der Wiedergabe von Musik.

Für folgende Bereiche können wir sowohl mit weitreichenden Kenntnissen und Erfahrungen für die typischen Problemstellungen als auch mit angepassten Lösungsszenarien aufwarten.


Aus der intensiven und langjährigen Beschäftigung mit diesem Themenbereich ist auch unser Patent EP 1401243 entstanden.

Bei Interesse an unseren Leistungen setzen Sie sich mit uns in Verbindung.